Kais Hegelwerkstatt
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Skizze für das Vorgehen bei der Hegelrekonstruktion

Aus Kais Hegelwerkstatt

Phase 1. Rekonstruktion des Systems, Hegel 2.0 (2007)

  • Rekonstruktion des hegelschen Systems in den ersten 4-5 Levels durch selbst denken.
  • Sichtung der verschiedenen Hegelschen Vorlesungen (Es sind z.B. neu 2 Vorlesungen zur Logik bei Meiner veröffentlicht, von 1817 und 1831) und der EntwĂŒrfe Hegels (NĂŒrnberg, evtl. Jena)
  • Gleichzeitige Validierung der AnsĂ€tze durcheinander, dabei sollte zumindest fĂŒr die wichtigsten Elemente erreicht werden:
    • Übersetzung aller relevanten Termini / Begriffe
    • Rekonstruktion der Argumentation
    • evtl. Übersetzung
  • Erarbeitung einer vollstĂ€ndigen Übersetzung einer Kurzfassung des hegelschen Systems,

auf Basis der vorhergehenden Arbeit (in heutiger Sprache, mit Beispielen, Umfang in etwa wie NĂŒrnberger EnzyklopĂ€die, gerne auch weniger). Muss so sein, das auf der Basis geschult und weiter augfgebaut werden kann

  • Ziel wĂ€re dabei auch, den alles Rationelle des bestehenden Diamat und HistoMats (und der diversen marxistischen Strömungen) ohne RĂŒckstĂ€nde in das neue System aufzuheben und dabei allen MĂŒll der letzten 150 Jahre zu bereinigen.

Das Ganze soll natĂŒrlich die (sehr grundsĂ€tzlich angelegte) theoretische Grundlage fĂŒr eine neue praktische Arbeit werden (darum auch sehr verstĂ€ndlich geschrieben)

Viel von dem hier entwickleten ist weiter aufgefĂŒhrt unter Ongoing Entwurf zum Programm.

Phase 2. Aktualisierung des Systems

Vorbemerkungen

Eine Menge (teilweise ausfĂŒhrlichere) VorschlĂ€ge habe ich dazu schon gemacht unter http://wiki.hegel.net/index.php/Hegel.net_Mission_Statement#Samples_of_approach_to_specific_areas_of_Hegel.27s_system

Das Ganze ist natĂŒrlich kein Selbstzweck, sondern soll dazu dienen eine theoretische Greundlage bereitzustellen. Dazu soll sie zumindest die Grundlagen der Wissenschaften des heutigen Standes aufnehmen, um relevant und kompatibel zu sein.

WĂ€hrend in Mathermatik und Naturwissenschaften eher die Frage ist, wie den Stoff zu bĂ€ndigen, das wichtigste Aufnehnmen, den Stoff gliedern, in VerhĂ€ltnis zu setzen mit dem, was Hegels schreibt, und darĂŒber nachdenken, was das fĂŒr Konsequenzen in die eine oder andere Richtung hat, muss im Bereich der Geisteswissenschaften zu guten Teilen ĂŒberhaupt erst die einheitliche stabile Grundlage geschaffen werden (in dem von Hegels Skizze aus weiter fortgechritten wird), die es da so derzeit sonst nicht gibt (das schliesst natĂŒrlich auch eine Kritik der defizitĂ€ren Positionen ein).

FĂŒr die Logik

  • Integration (und Abgrenzung zur) Modernen Mathematik, wichtig um als Meta-/Grundlagenwissenschaft die bestehenden AnsĂ€tze aufheben zu können und hilfreich vor allem in der Naturwissenschaft
  • Evtl. analytische Philosophie (Stekler etc)?
  • Evtl. Sprachtheorien?

Grundkizze fĂŒr die Naturwisenschaft

Siehe dazu auch Natur - zur Einteilung

Mechanik

  • Der Weg von Keppler - Newton - Einstein fĂŒr die Grundlagen,
  • der Weg der modernen Astronomie (Planeten, evtl. auch Galaxien usw.) fĂŒr die absolute Mechanik

Das, was Hegel Physik nennt

  • wahrscheinlich die Quantentheorie als Grundlage?

Lebens

  • Abstakt: Kybernetik, Selbstorganisation etc (evtl. auch schon frĂŒher?)
  • Übergeifend fĂŒr ganzen Bereich Leben, Geist: Vernadsky
  • FĂŒr die einzelnen Bereiche:
    • Geowissenschaften (incl. Ausblick auf Exoteristische Planeten)
FĂŒr Pflanze / Tier
  • abstrakt: Genetik
  • Zelle
    • Untergliederung der Zelle und Prozesse in der Zelle,
    • (Viren), Einzeller, ZellverbĂ€nde, Mehrzeller
    • Organe, Prozesse im Mehrzeller Organismus
  • ĂŒbergreifender Prozess: Evolutionstheorie und Ökologie

Geist

  • Subjektiver Geist
    • Kritische Psychologie (Holtkamp)?
    • Aufhebung und Kritik Psychoanalyse?
  • Objektiver Geist
    • Zwecke ausfĂŒhren (Covey, Strategie usw)
    • integration Marx

Absoluter Geist

usw.

Kommentar Kai

Achtung, das ist alles sehr im Fluss, kann sich alles noch stark Ă€ndern. Aber spĂ€testens fĂŒr Phase 2 brauche ich Mitstreiter, die im Team mitarbeiten, idealerweise mit Hintergrund in den jeweiligen Wissenschaften.

FĂŒr Phase 1 liesse sich eine Grundlage in 1-2 Jahren legen.

Phases 2 liesse sich, wenn wir Teams bilden könenn und Àhnlich vorgehen, wahrscheinlich ebenfalls in 1-2 Jahren erste Grundlagen legen.

Das 2. Teilziel hĂ€ngt davon ab, wer und wieviele mitmachen. Das 1.Teilziel bietet aber eine Grundlage fĂŒr weitere Arbeit zu mehreren, da auf der Basis eien gemeinsame Bais hergestellt werden kann (Schulung usw).

Siehe auch

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